Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback



http://myblog.de/travelbug-moves-on

Gratis bloggen bei
myblog.de





Wie entstand der Wunsch auszuwandern?

Wer mich kennt oder kennenlernt, der weiß schnell, dass das Reisen meine größte Leidenschaft ist. Es zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben und lässt mich zu der Person werden, die ich bin.


Eine ehemalige Arbeitskollegin aus Australien fragte mich mal, als ich wieder mal auf einer meiner Entdeckungstouren war "Jana, did you swallow a travelbug?" Woraufhin ich antwortete "I am the travelbug."


Dies führt mich zu dem Platz, an dem der Keim meines Wunsches Auszuwandern gepflanzt wurde: Australien!


Wie habe ich es genossen die fünf Monate in Brisbane zu leben und zu arbeiten! Wenn ich morgens die Vorhänge beiseite gezogen habe, fiel der erste Blick auf Palmen und die Sonne. Sofort machte sich ein Glücksgefühl in mir breit und es war so unendlich leicht aus den Federn zu kommen.


Meine multikulturellen Arbeitskollegen haben mir gezeigt, dass nicht überall so verbissen gearbeitet wird wie in unserer deutschen Ellenbogengesellschaft. Für mein Empfinden machen wir Deutschen uns das Leben viel zu schwer. Wo man hinhört, sind die Leute unzufrieden: Leistungsdruck, Stress bis zum Umfallen, Mobbing, geistige Unterforderung, Unterbesetzung "Sparen am falschen Ende" und der allgegenwärtige Konkurrenzkampf à la "was bist Du und was hast Du." Diese Schlagwörter verbinde ich leider sehr stark mit der deutschen Arbeitswelt und so verwundert es wenig, wenn die Zahl der Leute, die an einer Depression erkranken, immer weiter in die Höhe schnellt. In Australien zum Beispiel steht der Mensch an sich im Vordergrund und nicht die gesellschaftliche Stellunng, die er inne hat.


Ich erhoffe mir durch das Leben in der karibischen Kultur eine gewisse Entschleunigung und die Besinnung auf die wirklich wichtigen Werte: Mitgefühl, Zufriedenheit, Gelassenheit und Hilfsbereitschaft.

 

7.4.16 00:22


Werbung


Wer ist der Travelbug?

Geboren als Sommerkind im Zeichen des Feuers habe ich mittlerweile mein 32. Lebensjahr erreicht und man könnte meinen, dass mit über dreißig langsam Ruhe im eigenen Leben einkehrt und man seinen Weg gefunden hat.


Viele meiner Freunde und ehemaligen Klassenkameraden haben Karriere gemacht, sind verheiratet oder sogar schon wieder geschieden und haben eine Familie gegründet. Sie führen einen Lebensstil, der von der Breite der Gesellschaft vorgelebt und akzeptiert wird. Ich selber gelte dahingegen wohl eher als Ausreißer, angetrieben durch das Verlangen möglichst viel von der Welt zu sehen und von den unterschiedlichen Kulturen eben dieser zu lernen.


Wenn ich einen neuen Ort erkunde, suche ich mir am liebsten zunächst den höchsten Punkt, um einen Gesamtüberblick zu erhalten. Den Blick in die Ferne schweifen zu lassen, entspannt mich.


Auf meinen Erkundungstouren lasse ich mir gerne viel Zeit und richte mich eher weniger nach Stadtplänen, sondern laufe einfach los. Sobald sich der Weg gabelt, entscheide ich mich für den Pfad, der mir in dem Moment am einladensten erscheint.


Ich denke, dies lässt sich auch auf meinen Lebensweg übertragen. Ich richte mich nicht nach dem Idealbild der Gesellschaft, sondern folge lieber der Stimme meines Herzens. Schon immer habe ich exakt das machen können, was ich gerne machen wollte und ich bin meiner Familie und meinen Freunden sehr dankbar, dass sie immer hinter mir standen und mir nie Steine in den Weg gelegt haben. Ich würde mich nicht zuletzt deswegen als glücklichen Menschen bezeichnen, weil meine Familie und Freunde mir immer dabei helfen, Steine aus dem Weg zu räumen, um meine Träume zu erreichen.


Ihr habt mir immer das Gefühl vermittelt, dass ich alles schaffen kann, was ich schaffen möchte und ich liebe euch sehr dafür!

7.4.16 00:02





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung